01.03. - 05.03.2006
Bundesversammlung in Pappenheim
Zum ersten Mal hat LuH auf der Bundesversammlung zur Landliebelesung geladen.
Wir haben verschiedene Texte, Gedichte und Sketche vorgetragen und inszeniert und
unser Publikum einen Abend lang Kurzweil verschafft.
Der zweite Punkt auf der Bundesversammlung war die Vorstellung der Umfrageergebnisse.
Die Ergebnisse wurden mit großem Interesse von den Delegierten entgegengenommen.
Am Ende entschied die Versammlung, dass die Ergebnisse komplett hier auf der Homepage
veröffentlicht werden können.
10.02. - 12.02.2006
LuH-Wochenende in Würzburg
Unser 4. LuH-Wochenende stand ganz im Zeichen der Ergebnisse unserer
Fragebogenaktion. Über 400 KLJB-lerinnen und KLJB-ler haben unseren
Fragebogen innerhalb von 3 Monaten ausgefüllt, die Beteiligung übertraf
alle unsere Erwartungen!
Joachim hatte in professioneller Weise die Ergebnisse der Umfrage für
uns zusammengestellt. Somit konnten wir sehr detailliert die einzelnen
Punkte besprechen und auch Fazite ziehen.
Ein weiterer Punkt war die Präsentation der Ergebnisse unseres Fragebogens
auf der bevorstehenden Bundesversammlung 2006 und unsere Überlegungen wie die
Weiterarbeit der Interessensinitiative LuH für die KLJB aussehen kann.
01.04. - 03.04.2005
LuH-Wochenende in Königswinter
Bei unserem 3. LuH-Wochenende in Königswinter besprachen und
überarbeiteten wir unsere Internetseite, die wir ab dem 05.05.2005
freischalten wollen. Die Mitarbeiter von SchL-Au-Bonn
(Schwul-Lesbisches Aufklärungsprojekt) stellten uns ihre Arbeit und
einige ihrer Methoden vor. Ein weiterer Top war die Fertigstellung
unsers Fragebogens für KLJB-Mitglieder, den uns hoffentlich ab
01.09.05 bis 30.11.05 möglichst viele Heterosexuelle und Homosexuelle
beantworten.
16. - 20.02.2005
Bundesversammlung in Erdweg
Mit der Bundesversammlung ging auch die Arbeit der Projektgruppe zu Ende, und
wir präsentierten unsere Ergebnisse. Da uns eine Auseinandersetzung
mit dem Thema Homosexualität in der KLJB wichtig ist und wir nicht mit dem
Thema konfrontativ und provkativ umgehen wollen, hat die Bundesversammlung eine
Interessensinitiative eingerichtet. Der neue Begriff erschien der Versammlung
als treffende Bezeichnung, da es sich um eine Initiative von KLJBlerInnen
handelt, die das gleiche Interesse verbindet. Somit wurde die Weiterarbeit
ermöglicht.
30.04. - 02.05.2004
LuH-Wochenende in Köln
Unser erstes Wochenende fand mit elf TeilnehmerInnen in Köln statt.
Bereits damals war uns wichtig, dass hetero- und homosexuelle Jugendliche
gemeinsam mitarbeiten. Zum Einstieg in das Wochenende mussten wir uns erst einmal
gegenseitig beschnuppern. Eigene Erfahrungen wurden ausgetauscht und Erwartungen
abgesteckt. Eine Referentin aus dem schwul-lesbisches Jugendzentrum Anyway
in Köln gab Denkanstöße für unsere Arbeit. Hier ein kleiner Auszug:
- Im Durchschnitt wird im Alter von 18,2 Jahren zum ersten Mal einer anderen Person von der eigenen Homosexualität mitgeteilt. Jugendliche, die auf dem Land leben, outen in der Regel zwei Jahre später.
- Jedes vierte Mädchen und jeder fünfte Junge berichtet von ausschließlich negativen Reaktionen ihrer Eltern.
- 61% der deutschen Jugendlichen lehnen Lesben und Schwule ab.
- Allgemeinen kann von einer gewachsenen Scheintoleranz ausgegangen werden
29. - 31.10.2004
LuH-Wochenende in Würzburg
Bei unserem zweiten Wochenende haben wir uns inhaltlich damit beschäftigt,
wie präsent das Thema Homosexualität in den Jugendverbänden ist. Dazu hatten
wir als Referenten Ralf Sauer eingeladen, der eine Diplomarbeit zur Thematik
"Homosexualität in katholischer Jugendverbandsarbeit" verfasst hat.
Hier ein paar Auszüge unserer damaligen Diskussion:
- Das Thema Homosexualität wird selten von Jugendlichen der Ortsebene eingebracht, dafür besteht eine zu große Unsicherheit und dafür wird Homosexualität in der Jugendverbandsarbeit noch zu sehr tabuisiert. Daher finden wir eine Auseinandersetzung auf Bundesebene wichtig.
- Schwule, Lesben und Bisexuelle sind Mitglieder, die im Verband oft nicht wahrgenommen werden. Nach dem Outing kommt gewöhnlich der Ausstieg aus dem Jugendverband. Homosexuelle haben oft das Gefühl, ich kann so nicht im Jugendverband leben. Diese Angst und Unsicherheit widerspricht dem Anspruch der KLJB, Jugendlichen Heimat zu geben. Unser Ziel ist es, Bewusstsein im Verband für die Thematik Homosexualität zu schaffen und einen respektvollen Umgang damit zu fördern. Dazu ist eine größere Sensibilisierung von GruppenleiterInnen notwendig.
- Gewöhnlich gibt es keine offene Diskriminierung in den Jugendverbänden, es ist die Distanz, die in den verschiedensten Situationen spürbar wird.
Des Weiteren haben wir uns an dem Wochenende angeschaut, wie die Katholische Kirche sich zum Thema Homosexualität äußert. So betont zum Beispiel der Brief der Jugendkommission der deutschen Bischöfe von 1999, dass sich die Jugendarbeit "den Fragen um Homosexualität und Homosexuelle in der Kirche [...] ohne Angst und Vorurteile stellen" muss. Die unverwechselbare Würde eines jeden Menschen wird betont, Verständnis gegenüber dem Kampf gegen Diskriminierung gezeigt. Junge homosexuelle Christinnen und Christen werden explizit als Teil der Kirche gesehen. Es ist die Aufgabe sowohl heterosexueller als auch homosexueller (Jugendlicher), ihre Sexualität in das Ganze ihrer Persönlichkeit zu integrieren. In dem Brief heißt es weiter: "Auch Homosexuelle haben einen Anspruch auf Hilfe und Begleitung auf dem Weg zu einem verantwortlichen Leben, dem wir uns auch in der Jugendarbeit stellen müssen." Durch den Brief der Jugendkommission sahen wir uns gestärkt, in unserer Arbeit fortzufahren.
25. - 29.02.2004
Bundesversammlung in Stapelfeld
Auf der Bundesversammlung waren wir zum ersten Mal mit unserem
Landliebecafé unterwegs. Bei "Heiße Liebe" und "Sweet
Kiss" konnten die Delegierten sich an Stellwänden und Infotischen
über das Thema Homosexualität informieren. In einem Workshop "
Jeder liebt wie er will - Liebe auf dem Land" wurde die
Thematik vertieft und letztendlich auf der Bundesversammlung entschieden, dass für ein Jahr eine Projektgruppe
"Landjugend und Homosexualität" eingerichtet werden soll. Als
Aufgabenstellung wurde mitgegeben, die Situation homosexueller Jugendlicher auf
dem Land und in der KLJB zu beleuchten. Weiter sollten wir auf Grundlage dieser
Sichtung Vorschläge erarbeiten, ob und wie das Thema Homosexualität in der
KLJB verortet werden kann.
25. - 29.02.2004
Bundesversammlung in Stapelfeld
Auf der Bundesversammlung waren wir zum ersten Mal mit unserem
Landliebecafé unterwegs. Bei "Heiße Liebe" und "Sweet
Kiss" konnten die Delegierten sich an Stellwänden und Infotischen
über das Thema Homosexualität informieren. In einem Workshop "
Jeder liebt wie er will - Liebe auf dem Land" wurde die
Thematik vertieft und letztendlich auf der Bundesversammlung entschieden, dass für ein Jahr eine Projektgruppe
"Landjugend und Homosexualität" eingerichtet werden soll. Als
Aufgabenstellung wurde mitgegeben, die Situation homosexueller Jugendlicher auf
dem Land und in der KLJB zu beleuchten. Weiter sollten wir auf Grundlage dieser
Sichtung Vorschläge erarbeiten, ob und wie das Thema Homosexualität in der
KLJB verortet werden kann.
21.09.2003
Bamberger Frühstück
Ein leckeres Frühstück in lockerer Atmosphäre, war die Geburtsstunde von
LuH. Grundtenor des Frühstücks war: "Wichtig ist, dass lesbische
und schwule Jugendliche einen Platz in der KLJB haben". Dabei
wurde entschieden, dass auf der Bundesversammlung 2004 die
Einrichtung einer Projektgruppe angeregt werden sollte.